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Herrschaftszeiten!

Was gibt es in der Geschichte des Schlosses zu entdecken?


Mehr als 800 Jahre reicht die Historie von Schloss Wildenfels zurück. In einer Zeit vielfältiger Umbrüche wurde es von der Geschichte seiner Herren geprägt.

Die Linie des ursprünglichen Adelsgeschlechts endete mit dem Tod Anark Friedrichs von Wildenfels. Im Zuge dessen ging 1602 die Wildenfelser Herrschaft, mit allen Besitzungen und Rechten, an das Solmsche Grafenhaus über. Besonders unter Friedrich Magnus I. und seiner wohlhabenden Gattin Caroline Sophie von Leiningen-Hartenburg entwickelte sich die kleine Residenz zu einem kulturellen Kleinod der Region. Das Grafenpaar war der freigeistigen Gesinnung und den schönen Künsten zugetan und widmete sich daher intensiv dem Umbau der Anlage, des Schlossparks und der zeitgemäßen Ausgestaltung der Räume. Da der Graf den Grundsätzen des Humanismus und dem aufgeklärten Absolutismus verpflichtet war, gründete er 1776 die Freimauerloge "Zum goldenen Apfel".  Dichter, Denker und Maler wurden auf das Schloss eingeladen. Am Fuße des Ergebirges entstand ein Musenhof. Die Söhne Friedrich Magnus I. hielten am kulturellen Schwerpunkt der Familie fest.

Die Besucher des Schlosses können heute wieder viele der verborgenen Schätze entdecken. Wertvolle Seidentapeten, aufwendige Wandmalerei und architektonische Details - wie das sternförmige Parkett in der unteren Rotunde - verweisen symbolisch auf die reiche Geschichte der Wildenfelser Herrschaft.

Der letzte auf Schloss Wildenfels residierende Graf, Friedrich Magnus V., wurde 1940 von den Nationalsozialisten verhaftet und verstarb fünf Jahre später in der Nervenheilanstalt Großschweidnitz. Mit dem Kriegsende verließ die Familie zu Solms-Wildenfels das Schloss. In den letzten Jahren wurden nach und nach die ehemaligen gräflichen Salons und Herrschaftsräume restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gäste, welche sich heute zu einem Ausflug nach Schloss Wildenfels begeben, können sich wieder vom alten Glanz und dem historischen Ambiente begeistern lassen.
 

Die Ausstellungen zur Geschichte des Schlosses und der Grafen zu Solms-Wildenfels

Wer Schloss Wildenfels besucht, kann einen Sprung durch die Jahrhunderte wagen. In den klassizistischen Räumen fühlt man sich in die Zeiten der Grafen zu Solms-Wildenfels zurückversetzt. In den Ausstellungen finden Sie unter anderem Geschirr aus gräflichem Besitz mit Motiven aus dem Wildenfelser Herrschaftsgebiet. Briefe und Fotografien vermitteln einen Einblick in den damaligen Zeitgeist. Christian Leberecht Vogel und Theodor Große schufen zahlreiche Portraits der gräflichen Familie, Wandgemälde und Supraporten. Noch heute bilden diese einen eindrucksvollen Bestandteil des Kulturdenkmals.

Die klassizistischen Räume des Schlosses spiegeln die freigeistige Gesinnung und Weltläufigkeit der Schlossherren zu Solms-Wildenfels. In den Ausstellungen wird auf das Leben der gräflichen Familie verwiesen und der Geist dieser Zeit aufgenommen. Sie können das Musikzimmer, die gräfliche Bibliothek, die Salons der gräflichen Familie sowie den Schlosssaal, den Ahnensaal und die untere Rotunde besichtigen.

Entdecken Sie die Geschichte des Schlosses und der Grafen zu Solms-Wildenfels, begeben Sie sich auf Spurensuche!


Bildergalerie zu den gräflichen Wohn- und Repäsentationsräumen


Kontakt

Freundeskreis
Schloss Wildenfels e.V.

Schlossstraße 2
08134 Wildenfels

Tel.: 037603-58569
Fax: 037603-55659

 

Öffnungszeiten

 

Dienstag und Donnerstag
10.00-18.00 Uhr
Freitag
09.00-13.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

 

Besuchertage vom
30. März bis 31. Oktober

An diesen Tagen werden regelmäßig Führungen angeboten.
Sonntag
14.00-18.00 Uhr
letzter Samstag im Monat
14.00-18.00 Uhr

 

geschlossen am:
14.04.2017 (Karfreitag), 17.04.2017 (Ostermontag), 25.05.2017 (Himmelfahrt), 05.06.2017 (Pfingstmontag), 03.10.2017 (Tag d. Dt. Einheit), 31.10.2017 (Reformationstag), 22.11.2017 (Buß- und Bettag), sowie vom 20.12.2017 bis einschließlich 07.01.2018
 

Preise

Erwachsene 3,00 €
Kinder (bis 14 Jahre) frei
Gruppen (ab 10 P) 2,00 €

Führungen/ Audioguide
zzgl. 2,00 €